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Jede Gruppenantenne erzeugt meist ungewollte Nebenkeulen.
Bei Gruppenantennen, über welche gesendet werden soll, wird Sendeleistung in Form von Nebenkeulen dadurch ungewollt in andere Richtungen abgegeben.
Ebenso verhält es sich für Gruppenantennen, welche als Empfänger genutzt werden. Durch die Nebenkeulen werden Signale empfangen, welche zu einer Verfälschung des Signals führen können. Beispielsweise können somit auch Signale empfangen werden, welche nicht aus der Hauptrichtung kommen. Möglicherweise kann ein Objekt so falsch geortet werden.
Durch die Nebenkeulenunterdrückung wird eine Dämpfung und somit eine Abschwächung erreicht. Die Hauptkeule bleibt jedoch bestehen und kann normal abstrahlen. Die Signalaufnahme- bzw. Signalabgabe kann somit in der Hauptrichtung gestärkt und in den unerwünschten Nebenrichtungen gedämpft werden.
Erreicht wird die Nebenkeulenunterdrückung mit gezielter destruktiver Überlagerung der Frequenzen der einzelnen Strahler. Die Strahler werden je nach gewünster Abstrahlcharakteristik so angesteuert, dass genau dieser Effekt entsteht. Diese Wirkung nennt man Interferenz.
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